Stellungnahme zum Gesetzentwurf gegen Menschenhandel
Frau Justizministerin Hubig, können Sie bitten an die Frauen denken?
Man muss es auf sich wirken lassen. Das Bundesjustizministerium legt ein Gesetz vor, das den Menschenhandel endlich härter bestrafen soll – ein Verbrechen, dem überwiegend Frauen und Mädchen zum Opfer fallen – die umzusetzende EU-Richtlinie benennt Menschenhandel sogar als geschlechtsspezifisches Phänomen. Doch was tut das BMJ? Es streicht die Geschlechterperspektive und baut die „Geschlechtsidentität“ ein. Heraus kommt ein Frauenschutzgesetz, das die Frauen vergisst. Man muss schon ziemlich angestrengt wegsehen, um das hinzubekommen.
