Ausgangslage: Wir unterstützen die Frauenfitnessbesitzerin Doris Lange – jetzt werden wir angegriffen.
Anfang Juni haben wir dank 2.360 Unterstützern (danke!) eine große Summe gesammelt, um der Erlanger Unternehmerin Doris Lange zu helfen, ihr Hausrecht und ihr Fitnessstudio als Schutzraum für Frauen zu erhalten (hier alle Infos zur Spendenaktion für Doris Lange). Nun sind wir selbst zur Zielscheibe geworden. Der Mann, der im einzigen Frauenfitnessstudio Erlangens Mitglied werden wollte, will uns verbieten lassen, ihn als Mann zu bezeichnen. Das können wir nicht befolgen. Wäre er eine Frau, hätte keine Frau Probleme im selben Raum mit „ihr“ zu trainieren oder zu duschen. Doch Personenstandswechsel hin oder her, er ist ein Mann, was jede Frau sieht oder spürt, wenn sie neben ihm auf der Sportmatte liegt oder in der Dusche steht – sie nackt, er in der Badehose, wie er ursprünglich vorschlug. Das zu benennen ist für alle wichtig und unerlässlich für einen Verein, der sich für den Schutz von Frauen und Kindern einsetzt.
Welcher Aufwand und welche Kosten kommen auf uns zu?
Der Aufwand und die Kosten hängen von den Instanzen ab.
Verfassungsbeschwerde: Falls keine weitere Instanz möglich ist, Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht. Kosten ebenfalls unbekannt.
Instanz und Abmahnung: Abmahnung und Unterlassungsaufforderung zurückweisen, mögliche Kosten: ca. 18.000 €.
Berufung: Gegen ein belastendes Urteil der 1. Instanz könnten wir Berufung einlegen. Kosten unbekannt.
Wie kam es zu der Abmahnung?
Als Verein Frauenheldinnen e.V. haben wir im Rahmen einer erfolgreichen Unterstützungskampagne innerhalb kurzer Zeit eine große Spendensumme für Doris Lange zusammenbekommen.
Außerdem haben wir im FrauenheldinnenMagazin („Erlangen ist überall“) deutsche und internationale Fälle aufgelistet, wo Männer dank Genderidentitätsideologie Zutritt zu Frauenduschen, SPAs und Fitnessstudios erzwungen haben.
Während der Spendenaktion haben wir einen offenen Brief mit vielen Unterstützerstimmen an die ebenfalls in diesen Fall verwickelte Bundesantidiskriminierungsbeauftragte Ferda Ataman geschickt.

