FAQ: Warum wir gegen die „Wish for a Baby“-Messe vorgehen
Was ist das Problem mit der Messe?
Die Messe wird als neutrale Informationsplattform beworben, tatsächlich treten dort aber internationale Leihmutterschaftsagenturen wie Circle Surrogacy und Nordic Surrogacy auf, die ihre Dienste für deutsche Kundinnen und Kunden anpreisen und damit verbotene Leihmuttergeschäfte anbahnen. Damit wird gegen deutsches Strafrecht (§§ 13b–13d AdVermiG) und das Embryonenschutzgesetz (§ 1 ff. ESchG) verstoßen.
Was fordern Frauenheldinnen e.V.?
Wir haben bei der Stadt Köln beantragt, die Veranstaltung unverzüglich zu untersagen oder – falls nötig – mit sofort vollziehbaren Auflagen zu belegen, um alle surrogacy-bezogenen Inhalte und Anbieter auszuschließen.
Warum ist Leihmutterschaft in Deutschland verboten?
Leihmutterschaft bedeutet in der Praxis, dass Frauen aus wirtschaftlicher Not ihren Körper verkaufen müssen und Kinder zum Vertragsobjekt werden. Das traumatisiert Mutter wie Kind. Außerdem erforderlich werden schädliche Praktiken wie Eizellspende und Hormonbehandlung. Das deutsche Recht schützt Frauen und Kinder ausdrücklich vor dieser Kommerzialisierung.
Wie steht die internationale Gemeinschaft dazu?
Die Vereinten Nationen bezeichneten Leihmutterschaft 2025 in einem Bericht der Sonderberichterstatterin Reem Alsalem als eine Form der „modernen Sklaverei“, die weltweit verboten werden müsse: UN-Sonderberichterstatterin fordert Ächtung von Leihmutterschaft
UN-Bericht: https://docs.un.org/en/A/80/158 .
Gab es auf früheren Messen bereits problematische Anbieter?
Ja. 2023 trat dort ein Anbieter auf, dessen Klinikleiter wegen Menschenhandels mit Leihmüttern angeklagt wurde. Das zeigt, dass solche Veranstaltungen reale Gefahren bergen und dringend gestoppt werden müssen.
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