Ja zur Realität
Der Anspruch von Frauenheldinnen e.V. ist es, einen realistischen, von Ideologie ungetrübten Blick auf die aktuellen Herausforderungen zu werfen.
- Wir erheben keinen moralischen Absolutheitsanspruch. Für uns sind alle Menschen, auch Männer und Frauen mit gleichen Rechten ausgestattet, wobei Müttern und Kindern ein besonderes Schutzbedürfnis zukommt und zu berücksichtigen ist, dass auch da, wo rechtlich Gleichberechtigung herrscht, faktisch geschlechtsbasierte Diskriminierung und Gewalt nicht beseitigt sind.
- Wir betreiben keinen All-inclusive-Feminismus, der zugunsten aller möglichen Diskriminierten die Frauen aus dem Blick verliert, sondern wir setzen uns dafür ein, die weiterhin grassierende geschlechtsbasierte Diskriminierung und sexuelle Ausbeutung von Frauen und Mädchen zu vermindern.
- Uns leitet der Respekt vor anderen Kulturen und Religionen, aber wir lehnen Kulturrelativismus ab und benennen eine Menschenrechtsverletzung, wenn wir sie sehen.
- Wir schätzen Auseinandersetzungen in der Sache, aber lehnen den Boykott aus moralischen Erwägungen als Cancel Culture ab. Wir wehren uns gegen eine Einengung des Debattenraums durch Sprech- und Denkverbote, vor allem, wenn dadurch berechtigte Interessen leiden und anstehende Probleme nicht diskutiert werden können.
- Wir schauen genau hin und benennen kritikwürdige Punkte. Wir sorgen für Aufklärung ohne Angst vor Kritik oder Diffamierung.
- Wir sind über parteipolitische Grenzen hinweg gesprächsbereit. Wir schließen Allianzen der Vernunft und um der Sache willen.
- Wir verurteilen es, dass woke Aktivisten und Aktivistinnen den Rechtsextremismus und Antisemitismus verharmlosen und instrumentalisieren, um eine offene Debatte zu unterbinden.
- Der Verein Frauenheldinnen e.V. konzentriert sich ausschließlich auf Frauenrechte. Wir beziehen Stellung, wenn Ereignisse oder Entwicklungen diese Rechte einschränken. Unser Ziel ist es, für Frauenthemen geschlossen und stark einzutreten.
- Wir lassen nicht zu, dass Meinungsunterschiede außerhalb unseres Kernanliegens uns spalten. Gegnerinnen und Gegner der Frauenfreiheit haben seit jeher darauf gesetzt, dass Frauen sich gegenseitig aufreiben. Deshalb halten wir Kurs: klar, entschlossen und ausschließlich im Interesse der Frauen.
- Zu komplexen (außen-)politischen oder geopolitischen Fragen beziehen wir nur dann Position, wenn sie direkte Auswirkungen auf die Rechte von Frauen in Deutschland haben. Darüber hinaus beanspruchen wir nicht, dass alle Vereinsmitglieder in diesen Fragen eine einheitliche Haltung einnehmen müssen.
- Wir verstehen uns als demokratischer Verein, der die Meinungsbildung fördert. Unterschiedliche Sichtweisen haben bei uns Platz, solange Debatten sachlich geführt werden – ohne Denk- oder Sprechverbote.
- Daher unterstützen wir auch Frauen, die sich gegen Islamismus oder gegen die Genderideologie einsetzen – auch wenn wir in anderen politischen Fragen nicht übereinstimmen.
